Guten Morgen,
ich arbeite gerade an einer Neuentwicklung mit dem TMC262. Angesteuert wird ein Schrittmotor, der eine spezielle Pumpe antreibt. Diese Pumpe benötigt eine sich sprunghaft um den Faktor drei ändernde Antriebsdrehzahl. Die Umstellung erfolgt (sanft und geometrisch) innerhalb einiger -zig Mikroschritte (1/16), entsprechend einzelner Vollschritte. Insgesamt muß zusätzlich ein Drehzahlbereich von ca. 1:200 abgedeckt werden, alles spielt sich im unteren bis mittleren Drehzahlbereich des Motors ab (max. 4 U/s, deutlich vor dem Knick in der Drehmomentkennlinie).
Nicht zuletzt aus thermischen Gründen soll der Motorstrom nicht höher als nötig sein, in manchen Fällen wird man aber den maximalen Strom brauchen. Ist unter solchen Bedingungen (sprunghafte Laständerungen durch sowohl die mechanische Rückwirkung der Pumpe als auch die hohe Beschleunigung) der Einsatz von Coolstep sinnvoll möglich? Eine Änderung der Konfiguration in Echtzeit ist nicht möglich, der Faktor 1:3 muß also durch einen einzigen Parametersatz abgedeckt werden. Im Gegensatz dazu kann der Drehzahlbereich 1:200 durchaus mit verschiedenen Parametersätzen betrieben werden.
Dazu auch eine interessante Beobachtung: die ausgelesenen Stallguard-Werte ändern sich deutlich mit der Drehzahl und dem Motorstrom, aber nur sehr wenig mit der Last (bei vollem Motorstrom erhalten wir Werte von ca. 200). Ist die Belastung im Testaufbau einfach nur zu gering, oder machen wir noch irgendetwas falsch?
Eckdaten: Versorgung 48V, Motor KA60LM2-551 bei 4.2A (peak), Rsense 50mR.
Konfiguration bisher: 7F110h, 919F3h, A8400h, C0015h, 00204h.
Danke für nützliche Hinweise,
Tilmann
